Tschüss Ihr Pfunde – Sport für Mollige!

Sport ist Nichts für Dicke? Doch, ist es, wenn die Sportart richtig gewählt wird, damit Spaß und Fitness optimal miteinander verbunden werden können und nicht aufgrund zu hoher Anstrengungen das Vergnügen schnell vorüber geht.

Walking und Nordic Walking – optimaler Einstiegssport für Frauen und Männer mit Übergewicht

Überproportionalen Fitness-Einsteigern wird Sport und Bewegung einfach gemacht mit Walking und Nordic Walking, vorausgesetzt die richtige Technik wird angewandt. Diese Sportart ist anfängertauglich und ist steigerungsfähig ausbaubar, damit auch die Pfunde purzeln. Ob als Walking ohne Stöcke oder Nordic Walking mit Stöcken, bei dem schnellen Gehen in kleinen Schritten werden Kalorien verbrannt, das Herz-Kreislauf-System gestärkt und die Muskulatur gefördert sowie Kondition aufgebaut.

Wichtig ist dabei, sich an die kleinen Schrittlängen zu halten und auf einen aufrechten Gang zu achten. Es wird mit kurzen Strecken begonnen und je nach Kondition kontinuierlich verlängert. Für mollige Fitness-Muffel empfiehlt es sich erst in flachen Gebieten zu walken und nach rund 6 Wochen regelmäßigen Walkens auch mal Anstiege anzugehen.
Walking und Nordic Walking haben den Vorteil, dass die Belastung individuell der eigenen Vitalität angepasst werden kann. Durch das Gehen mit Stöcken werden zusätzlich die Knie entlastet und die Armmuskulatur mittrainiert.

Schwimmen – knochenschonend mit hohem Kalorienverbrauch

Im Wasser merken Mollige ihr Gewicht nicht und die Knochen werden in der Art Schwerelosigkeit geschont. Beim Schwimmen werden unzählige Körperregionen bewegt, was unter anderem einen hohen Kalorienverlust zur Folge hat.

Muskel werden ohne großen Kraftaufwand gestärkt und geformt. Durch den Wasserdruck wird Blut aus den Armen und dem Oberkörper in Richtung Herz gedrückt, sodass das Herz langsamer schlägt und eine Überbelastung verhindert wird. Ebenfalls wird das Gewebe massiert, was zu einer verbesserten Struktur führt und Cellulitis mindert sowie Krampfadern verhindert.

Anfänger beginnen mit langsamen Schwimmbewegungen, wobei Brustschwimmen vor allem die inneren Oberschenkel-, die Bauch- und die Brustmuskulatur aufbaut. Kraulen wirkt positiv auf das Gesäß und strafft die Oberarme. Rückenschwimmen beugt Rückenschmerzen und Haltungsschäden vor.

Wer 2 bis 3 Mal pro Woche Schwimmen geht, der kann nach nur wenigen Wochen bereits erkennen, wie sich der pfundige Körper langsam strafft und die Kilos verschwinden.

Fitness-Übungen für Zuhause

Vor jedem Trainingsprogramm muss eine ausreichende Aufwärmung der Muskulatur erfolgen. Auf der Stelle Hüpfen, Rumpfbeugen und Kniebeugen als Dehnübungen eigenen sich optimal dazu. Rund 15 Minuten sollten ausreichen.

Wer ein Fitness-Fahrrad besitzt, der sollte täglich rund 20 bis 45 Minuten radeln. Mit dem Fitnessball können zahlreiche Übungen gemacht werden, die den Rücken stärken und gleichzeitig schonen. Dabei sitzt man gerade auf dem Ball und neigt den Oberkörper in gleichmäßigen Zeitabständen nach hinten. Die Übung sollte circa 10 bis 15 Mal hintereinander erfolgen, eine kurze Pause zur Entspannung der Muskulatur und danach nochmals 2 bis 3 Sätze machen.

Ohne Geräte können mit ein wenig Kreativität gleiche Ergebnisse erzielt werden, wie in einem professionellem Fitness-Studio. Treppen auf- und absteigen ersetzt die Aerobic-Fußbank und stärkt die Beine. Die geöffnete Waschtrommel kann als Halterung bei Sit-ups agieren und die Gartenbank als Hantelbank umfunktioniert werden worauf auf dem Bauch liegend die Beine abwechselt gerade nach oben gestreckt werden, um das Gesäß zu straffen.
Die Bewegung des Fitness-Programms verbrennt viele Kalorien. Jeden zweiten Tag sollten die Übungen gemacht werden und langsam die Anzahl der Übungen gesteigert werden. So ist die Gewichtsabnahme garantiert und mollige Frauen und Männer fühlen sich rundum wohl.

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